Martina Rüping
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       Profil | Martina Rüping Sopran
Martina Rüping
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Martina Rüping hat sich als Interpretin mit großen Opernpartien, Lied- und Konzertrepertoire und auch geistlichen Werken einen Namen gemacht. Die Presse lobte ihren "wunderbar leuchtenden Sopran, der jedem Botticelli-Engel zur Ehre gereichen würde" (Berliner Tagesspiegel), ihr "betörendes Pianissimo" (FAZ) und ihre "glasklaren Koloraturen" (Süddeutsche Zeitung).
Geboren in Deutschland, studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Professor Ilse Hahn. Danach wurde sie Privatschülerin von Kammersängerin Elisabeth Schwarzkopf, mit der sie eine langjährige Zusammenarbeit verband. Zudem wurde sie von Kammersängerin Brigitte Eisenfeld betreut.
Sie gastierte an großen nationalen und internationalen Opernhäusern wie z.B. Los Angeles, Toulouse, Turin, Tokyo, München, Stuttgart, Berlin, Karlsruhe und den Bayreuther Festspielen.
Sie arbeitet mit so renommierten Dirigenten wie Riccardo Muti, Kent Nagano, Philippe Herreweghe, Pierre Boulez, Bruno Weill, Edo de Waart, Frans Brüggen, Alessandro de Marchi, Peter Schneider und Michael Schneider zusammen.
Nach festen Engagements an den Opernhäusern Halle und Köln begann ihre freiberufliche Karriere. Zunächst profilierte sich Martina Rüping in Rollen des deutschen Soubretten- und Koloraturfachs. Später kamen auch Rollen des moderneren Fachs hinzu.
Große Aufmerksamkeit widmet sie der Interpretation von Rollen des barocken Fachs.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit den Internationalen Händelfestspielen in Halle.
Martina Rüping verfügt über ein umfangreiches Konzertrepertoire. Ein glanzvolles Debüt am Teatro alla Scala gab sie mit der Sopranpartie in Carl Orffs "Carmina Burana" unter Riccardo Muti. Sie sang mit dem Radiokamerorkest unter Leitung von Philippe Herreweghe die Sopranpartie in Haydns "Schöpfung" in Amsterdam, Stockholm und Oslo. Außerdem Haydns "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz" unter Frans Brüggen und Erwin Schulhoffs "Flammen" unter Leitung von Edo de Waart.
Seit einigen Jahren beschäftigt sich Martina Rüping mit der Lied-Literatur.
Große Beachtung fand u.a. ihr Liederabend "Alma Mahler - Das schönste Mädchen Wiens", der in Zusammenarbeit mit dem Gergiev Festival in Rotterdam entstand.
Zu dem breiten Spektrum der Künstlerin gehören auch Aufführungen von Werken moderner Musik.
So sang sie unter Reinbert de Leeuw "le troisième et dernier testament" von Nicolas Obouhow im Concertgebouw Amsterdam.